Nur am Futtern

Hui, lange nicht mehr blicken lassen, hm? Hatte die letzte Zeit nicht so die Zeit, Lust, Motivation und auch nciht so den Kopf dafür mich viel um die Blogs zu kümmern. Japanisch lernen ging leider auch komplett unter. Dafür war ich im Asia Supermarkt einkaufen, habe endlich einen gaaaaaanz großen gefunden, in dem es auch ganz viel japanisches gibt. Dazu kommt dann aber noch der ein oder andere einzelne Artikel. Jetzt möchte ich euch nur kurz zeigen, was ich mir schon schönes gekocht habe.

Okay, das hier ist eher vietnamesisch: Reisnudeln mit Frühlingsrollen und Salat
Reisnudeln, Frühlingsrollen, Salat

Und hier: Misosuppe, mit leckerem Klebreis und Salat. Evtl. stelle ich mal ein Rezept rein, wobei es aber nichtmal mein eigenes ist. Na mal sehen. Okay, die Misosuppe sieht dunkler aus als sie ist ^^
Miso, Reis, Salat

Hach, ich liebe den Reis!

Mein Lehrbuch – Japanisch im Sauseschritt

Ich weiß gar nicht, wie ich es vergessen konnte mein Lehrbuch vorzustellen, mit dem ich Japanisch lerne. Ich habe es nun schon eine ganze Weile, bin allerdings erst bis Lektion 3 gekommen, da Schule natürlich vor geht und das ganze Japanischlernen eher nebenbei abläuft. Finde ich zwar sehr schade, aber es geht nicht anders.

Es gibt viele verschiedene Lehrbücher und ich habe lange gesucht und Berichte, Empfehlungen und Kritiken durchgelesen und mich schließlich für Japanisch im Sauseschritt entschieden. Die normale Ausgabe war mir aber wirklich zu simpel und dadurch hatte ich nicht wirklich das Gefühl gefordert zu werden, da kaum Kana verwendet werde, deshalb habe ich die Universitätsausgabe mit Kana und Kanji.

Japanisch im Sauseschritt 1

Ich finde die einzelnen Lektionen sind gut strukturiert: Erst Beispiele (Dialoge), dann genauere Erläuterungen zu Satzstrukturen oder einzelnen Worten etc. und dann natürlich Übungen. Hierbei muss ich aber sagen, dass ich die Übungen etwas zu leicht finde, aber man sollte eh auch ausserhalb des Buches üben, von daher stört mich das weniger. Zu dem Buch kann man sich auch Audio CDs kaufen, welche mir jedoch viel zu teuer waren! Das Lehrbuch selbst kostet gebraucht schon um die 20€. Es gibt Band 1, 2A und B und 3A und B.. Ich bin also wirklich sehr weit am Anfang :D

Unterstützend zum Buch schaue ich mir auf YouTube gerne Videos an, die das selbe Thema wie die Lektion behandeln. Denn so höre ich es auch ohne die CD und bekomme es noch mal erklärt.

Origami Schwan Anleitung

Eine wirklich ganz, ganz leichte Origamifigur! Leider ist die Bildqualität mal wieder sehr bescheiden, zudem habe ich fast nur noch orangenes Papier, welches nicht einmal zu 100% Quadratisch ist, wodurch meine Figuren unsauber werden. Aber lasst euch dadurch nicht abschrecken, denn diese einfache Variante des Schwans ist zwar schlicht, aber hübsch ;) Und vielleicht überarbeite ich diesen Artikel nochmal, sobald ich bessere Bedingungen geschaffen habe.

Schwan

Das quadratische Blatt einmal diagonal falten, sodass die Farbe zu sehen ist, die der Schwan später haben soll. Es empfiehlt sich natürlich weiß (oder schwarz). Wieder öffnen und die Kanten links oben und unten zur Mittellinie falten, das Blatt umdrehen und wieder die Kanten links oben und unten zur Mittellinie falten. Die linke Spitze zur Rechten knicken.

Schritte 1 bis 6

Das Blatt wieder umdrehen und den nach oben abstehenden, langen Teil (Hals) vom Körper wegziehen, indem man diesen festhaält und den Hals in die gewünschte Position zieht und es durch Festdrücken fixiert. Jetzt muss man Hilfslinien machen. Dazu einfach den Hals etwas über seiner Mitte wie auf den Bild zu sehen umknicken.

Schritte 7 bis 10

Wieder zurück und den Hals vorne öffnen. Die Spitze wird so weit heruntergeklappt, wie der Schnabel lang sein soll. Allerdingse muss man sie wieder nach oben falten, wobei es wichtig ist, einen kleinen Abstand zur oberen kante zu lassen. Der Hals muss nun wieder zugeklappt werden. Dabei sollte der obere Teil an den Hilflinien runtergehen – wenn nicht muss man ihn eben runterdrücken.

Schritte 11 und 12

Und fertig ist der Schwan.

Kanji 日 (Sonne, Tag)

Das Kanji 日, kun-Lesung: “hi/-bi”, “-ka” und ON-Lesung: “NICHI/NI”, “JITSU”, bedeutet Sonne oder Tag. Es ist in dem Wort Nihon oder auch Nippon (日本 Japan) enthalten, dem Land der aufgehenden Sonne. Gleichzeitig bedeutet die Sonne, dass es Tag ist. Wenn man das so miteinander verknüpft, sollte man dieses Kanji nicht so leicht wieder vergessen.

Ich habe mir das damals aber anders gemerkt. Erst fand ich das blöd und gar nicht sooo logisch, aber die dümmsten Hilfen helfen am Ende wirklich. Mittlerweile finde ich es dann doch gut :D Gleichzeitig kann man meinem Kunstwerk die Strichrichtungen und -reihenfolge entnehmen.

Kanji Sonne

Das Zeichen passt genau in die Sonne

Kranichunterricht

Ich weiß noch letztes Jahr im Englischkurs.. Wir hatten zuvor eine Kurzgeschichte über eine Amerikanerin japanischer Herkunft behandelt, in der die besagte junge Frau nach Japan ging und dort Schwierigkeiten in einem Restaurant hatte, in dem sie arbeitete, da sie nicht wirklich japanisch ausschaute und dann, mit irgendjemandem (ist halt schon ‘ne Weile her, die Geschichte^^) Kraniche faltete. Jedenfalls kam meine Lehrerin dann mit der Idee Kraniche zu falten, hatte ihre Anleitung an dem Tag aber nicht bei. Also musste ich den Faltunterricht übernehmen.. Ein Glück muss ich nicht Lehrerin werden! :D

Kraniche auf Tischen

Valentinstag in Japan

Auch die Japaner haben am 14.2. Valentinstag. Anders als hier, schenken dort die Frauen den Männern Schokolade. Aber nicht nur dem festen Freund/Geliebten, sondern natürlich auch Vorgesetzten und wenn sie möchten Kollegen, dem (Groß-)Vater, Freunden etc. Einen Monat später, am 14.3., ist der sogenannte “White Day”, an welchem die Frauen Gegengeschenke bekommen, die ungefähr dem selben Wert entsprechen müssen, wie das, was sie selbst verschenkt haben. Dabei handelt es sich aber nicht um etwas bestimmtes, sondern meist um andere Süßigkeiten. Mittlerweile gibt es auch schon die “Gegenschokolade”, die man Frauen am 14.2. bereits schenken kann, was aber nicht so stark verbreitet ist. Sie nennt sich “gyako-choco” und ihre Verpackung ist spiegelverkehrt bedruckt, damit man gleich sieht, dass es sich um gyako-choco handelt.

Aber nicht jede Schokolade wird gekauft. Sehr viele Frauen machen die Schoki, wenigstens für ihren Liebsten, selber. Dafür gibt es sogar eigene Kochkurse. Ansonsten bekommen z.B. nicht so beliebte Kollegen billige Schokolade, während beliebte Kollegen oder gute Freunde teure und qualitativ hochwertige bekommen (irgendwie logisch ^^). Aus Höflichkeit verschenkte Schokolade nennt sich “giri-choco” (Pflichtschokolade).

Also schonmal einen schönen Valentinstag :)

Origami Herzbox Anleitung

Wem das einfache Herz oder die einfache Box nicht genügt, für den habe ich heute eine Box in Form eines Herzens. Perfekt für Anlässe wie den Valentinstag, aber auch für den Muttertag oder ähnliches.

An sich ist es leicht zu machen.. Der größte Teil des Faltens bezieht sich auf das erstellen von Hilfskanten. Das eigentliche Formen der Box geht dann ganz fix. Wer keine unnötigen Faltlinien auf der Oberfläche haben will, sollte wirklich nur die Kanten richtig “schärfen”, die ich angebe.

Man nehme zwei gleichgroße und gleichfarbige, quadratische Papierbögen. Die folgenden Schritte müssen mit beiden gleichermaßen durchgeführt werden! Danach kommt Teil 1, dann Teil 2. Wann was beginnt, wird entsprechend gekennzeichnet. :)

Das Papier muss ersteinmal in drei Teile geteilt werden, entweder man macht ein “S” und schiebt es so hin und her, bis alles gleich aufeinanderliegt, oder man macht es wie ich und misst ab und macht sich kleine Bleistiftstriche, die man später wegradieren kann. Mein Blatt ist 11 x 11 cm groß, daher mach ich je einen Strich bei 3,5 und 7 cm. Nun feste falten und das Blatt umdrehen, dass die weiße Seite sichtbar ist.

Jetzt die Kanten links und rechts zu den am nähesten gelegenen Linien knicken und wieder öffnen, um die Kanten dann nach einander jeweils zu den von ihnen am entferntesten liegenden Faltlinien zu falten. Wieder öffnen.

Genau in der Mitte des Papiers ist nun ein breiter, senkrechter Balken, der links und rechts durch Linien abgegrenzt ist. Die rechte obere Ecke wird nun zu der rechten Linie dieses Balkens geführt, und zwar so, dass die Kante an ihr dran liegt. Nun wird nur der obere Teil der Kante geschärft, also bis zur mittleren Linie. Auf der linken Seite wird genauso verfahren. Das Blatt wieder öffnen und dann die rechte Ecke zur am weitesten links liegenden Faltlinie führen, sodass die Kante der Ecke wieder an ihr dran liegt. Nur bis zur ungefähr mittig liegenden Faltlinie knicken. Links wieder genauso verfahren.

Blatt öffnen und den unteren Teil nach oben ziehen, bis auf die Höhe, wo die Diagonalen der Kreuze die Senkrechten treffen und die Kante festdrücken. Den oberen Teil nun an der Kante des farbigen Bereichs hinunterklappen und nur den ganz linken, mittigen und ganz rechten Teil festdrücken/schärfen.

Wieder aufklappen. Jetzt den farbigen Bereich halbieren, wobei man nur einen kleinen Knick in der Mitte macht, da man die Mitte des farbigen Bereichs nur markieren möchte. Denn nun, nachdem man es wieder runtergeklappt hat, faltet man den oberen Teil des farbigen Bereichs zu der eben markierten Stelle und zieht die komplette Kante nach. Nachdem man das wiederum wieder hochgeklappt hat, legt man die obere Kante des Blattes an die eben erstellte Faltlinie, drückt aber nur den Bereich fest, der von der einen Diagonalen des einen Kreuzes zur Diagonalen des anderen Kreuzes geht. Wieder aufklappen.

AB HIER TEIL 1! Von links nach rechts folgende (senkrechte) Kanten komplett nachziehen und schärfen: 1., 3., 4., 6. . Danach sollte es es recht leicht sein die eine Seite in die andere zu stecken und somit einen Quader zu bilden. Die größeren Flächen oben haben nun jeweils ein Kreuz aus Faltlinien. Mit einem Finger drückt man eine kurze Seite runter, wobei es durch die Diagonalen des Kreuzes sehr leicht nach innen gehen sollte. Ist diese Seite nun innen/unten, soltle man die Kanten nochmal festdrücken.

Die gegenüberliegende Seite muss auch noch nach unten gedrückt werden, dabei stehen zwei “Flügel” zur Seite ab. Diese Stellt man einfach auf und knickt deren Spitzen nach innen um (es müsste relativ weit oben an der Spitze Hilfslinien geben).

Nun folgt der zweite Teil, wobei wir den Anfang schon ganz oben durchgeführt haben. Das Papier wird komplett geöffnet und liegt mit der weißen Seite nach oben. Die unterste Kante wird zur ersten darüberliegenden Linie gefaltet und das muss man nun sehr fest knicken, am besten mit dem Nagel nachziehen. Danach aber erstmal wieder aufklappen.

Die Kanten links und rechts müssen nach innen geklappt werden, gleich an der ersten Linie. Jetzt das Papier in den Querformat drehen, aber so, dass die Seite, wo wir zuvor das schmale Stück umgeknickt haben (Bild über diesem Text ^^). Die rechte obere Ecke, bzw ihre obere Kante muss nun zur linken der beiden mittleren Senkrechten geführt werden, wirklich geknickt wird von der Kante des so entstehenden Dreiecks aber nur der obere Teil bis zur Mitte der Kante selbst. Öffnen und das gleiche noch einmal mit der unteren rechten Ecke. Öffnen und das Blatt wieder in den Hochformat, wie vorher, legen.

Durch das Knicken eben sind zwei Diagonalen entstanden, welche Schnittpunkte mit den beiden senkrechten, mittleren Linien bilden. Auf dieser Höhe muss nun eine weitere Hilfslinie gemacht werden, dazu einfach an der Stelle knicken, aber nur in dem Bereich, der von den senkrechten Linien abgegrenzt wird, fest drücken.

Nachdem man den Teil des Papiers wieder hochgeklappt hat, muss man den unteren nach hinten klappen, dafür orientiert man sich an der unteren, der beiden mittig liegenden waagerechten Linien. Hier müssen wieder Kanten ordentlich nachgeschärft werden, undzwar so, wie auf dem Bild gekenntzeichnet, bis zu der waagerechten Linie, die wir vorher erstellt haben. Jetzt das Papier oben festhalten und das, was nach hinten geklappt wurde, zumindest die Seiten davon, nach unten klappen. Es ist schwierig zu erklären, deshlab bitte an den Bildern orientieren!

Es entsteht eine Art “Schuh” oder “L”, allerdings ist dieses hinten und unten noch offen. Deshalb muss das nach innen geklappte, farbige Papier vorsichtig nach außen geholt werden, wobei die Form des “Schuhs” bleiben muss, und übereinandergelegt.

An der kurzen Seite des “Schuhs” erkennt man um die Öffnung herum die relativ nah am Rand liegende Hilfslinie. Das Papier muss nun einfach nach innen in den “Schuh” gedrückt werden, das sollte ganz leicht gehen.

Oben muss einfach nur das wiederholt werden, was bei Teil 1 auch gemacht wurde: Es ist wieder ein Kreuz aus Hilfslinien zu sehen, man drückt eine schmale Seite rein/runter, die andere auch, die Flügel werden nach oben geklappt und die Spitzen nach innen umgeknickt.

Jetzt kann Teil 1 über die Öffnung von Teil 2 gestülpt werden (nachdem man vielleicht schon was in Teil 2 versteckt hat) und fertig ist das Herz!

Das war mal eine längere Anleitung und für mich wirklich schwer zu erklären, da es so viele Linien gibt, aber ich hoffe man kann es trotzdem nachvollziehen. Die Bilder sagen viel aus, finde ich.. Hoffe ich :D

Katakana (Teil 2 – gebrochene Laute)

Neben den geraden Lauten im Katakana-Schriftsystem gibt es auch hier wieder gebrochene Laute (拗音 You On).  Man verfährt wie bei den gebrochenen Lauten im Hiragana-Schriftsystem und hängt an Silben mit dem Vokal “i” ein kleines ya, yu oder yo ran. Hier natürlich in Katakana geschrieben, also ヤ, ユ oder  ヨ. Aussprechen tut man es dann so: (ki + ya) キャ = Kya, (ki + yu) キュ = kyu etc. Hierbei gibt es wieder Ausnahmen, bei denen ich die Aussprache unter die Kana geschrieben habe.

ya

yu

yo

K

G

キャ

.

ギャ

キュ

.

ギュ

キョ

.

ギョ

S

.

Z

シャ

sha

ジャ

ja

シュ

shu

ジュ

ju

ショ

sho

ジョ

jo

T

.

D

チャ

cha

ヂャ

ja

チュ

chu

ヂュ

ju

チョ

cho

ヂョ

jo

N

ニャ

ニュ

ニョ

H

B

P

ヒャ

ビャ

ピャ

 

ヒュ

ビュ

ピュ

ヒョ

ビョ

ピョ

M

ミャ

ミュ

ミョ

R

リャ

リュ

リョ