Die ersten Bentos

25 Sep

Bentos sind japanische „Lunchpakete“ oder sagen wir.. Komplette, vollwertige Gerichte kompakt verpackt für unterwegs. Meist wird das Essen vom Vortag verwendet, manchmal auch etwas dazu gekocht oder etwas komplett neues hergerichtet. Dabei gilt, dass die Mahlzeit möglichst bunt sein soll, sprich den Bedarf an Vitaminen, Kalorien etc. wie das herkömmliche Mittagessen zuhause decken soll.. Die Bentoboxen selbst fallen recht klein aus, was aber daran liegt, dass die Mahlzeit in die Box „gequetscht“ wird. Ja, wirklich gequetscht.. Mit Hilfe von Raumtrennern, Muffinförmchen etc, wird die ganze Box mit den verschiedensten Sachen befüllt, bis oben zum Rand. Das ist irgendwo auch wichtig, denn sonst würde ja unterwegs alles herumfliegen. Bentoboxen bestehen meist aus mehreren Boxen, die übereinander gestapelt sind. Sie sind sehr dicht, sodass man sich keine großen Sorgen machen muss, dass etwas ausläuft.

Allerdings finde ich es für den Anfang zu teuer, sich originale Bentoboxen und das ganze Bentozubehör anzuschaffen, deswegen habe ich es erstmal mit einer normalen Frischhaltedose probiert.

Bento 1

Hier Klebreis, Salat im Salatblatt (wie gesagt, besitze kein Bentozubehör wie Raumtrenner, Förmchen etc.) und Nüsse.

Bento 2

Reisnudeln, wieder Salat und Frühlingsrollen. Das in dem Löffelchen ist Maggi Würze. Normalerweise werden Soßen in kleine Saucenfläschchen gefüllt und mit dem Bento mitgenommen. Dazu eignen sich super die Sojaflaschen vom Sushi, aber es gibt auch extra welche für Bentos zu kaufen.
Die durchsichtigen Stäbchen sind neu, sie wurden mir von Ikea mitgebracht.. Ich glaube 4 Paar waren in der Packung. Sind super leicht und schick, allerdings ist das Plastik auch ziemlich rutschig, zumindest, wenn man z.B. Gurke aufnehmen möchte.
Mal sehen, ob ich mir vielleicht doch eine schöne Bentodose anschaffe und entsprechendes Zubehör. Denn so sieht es schon irgendwie mickrig aus und überhaupt nicht so, wie auf den ganzen schönen Fotos, die ich gesehen habe. Aber es erfüllt seinen Zweck 😉

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6 Antworten to “Die ersten Bentos”

  1. Karin 26. September 2012 um 23:39 #

    Jetzt habe ich tatsächlich mal Google befragt, wegen Bentos, denn bis jetzt ist das Wort an mir vorbeigegangen.
    Das ist ja wirklich Wahnsinn, was da alles so drinnen ist. Aber sieht sehr appetitlich aus, das muss ich echt sagen.
    Sollte ich so ein fertiges Paket mal sehen, kaufe ich es.
    Oder hab ich das falsch verstanden, dass es nur leere Boxen sind, die man selbst befüllt?
    Also auf jeden Fall sieht das alles von dir hier sehr sehr lecker aus.

    Ich war neulich im Thai-Restaurant und bekam einen Reis mit vielen schwarzen Punkten darin. Ich fragte was das ist – es war Mohn.
    Ich wäre nie von selbst auf die Idee gekommen, Mohn in Reis zu mischen, aber es hat sehr gut geschmeckt. Zwar ungewöhnlich, auch nicht gerade typisch asiatisch, aber eine sehr interessante Variante.

    lg Karin 🙂
    PS
    wow die Glasstäbchen sehen ja sehr edel aus, ich hätte sie fast übersehen, gut dass du das noch extra erwähnt hast.

    • Kinyoubidesu 27. September 2012 um 15:01 #

      Also Bentos macht man sich eigentlich eher selbst, man kauft nur die Boxen und das Zubehör. Wobei man in Japan auch fertige kaufen kann, so, wie man bei uns z.B. auch fertigen Salat mit Dressingschälchen für die Mittagspause kaufen kann.
      Man kann reintun, was einem schmeckt. z.B. eben das Essen vom Vortag und einen kleinen Snack dazu oder Obst etc.. Gestalten kann man das ganze dann auch wie man möchte, gibt extra Ausstechformen für Gemüse und sowas. Wobei ich finde, dass man, wenn man das Bento für sich selbst macht, notfalls auch auf das Gestalten verzichten kann. Wenn man es für jemand anderen macht, z.B. für Kinder, ist es aber eine super feine Sache 😀

      • Karin 27. September 2012 um 18:34 #

        Ah jetzt hab ich kapiert! 🙂
        Danke für deine Erklärung.

        Ja das stimmt, mit dem besonderem Anrichten.
        Meine Kinder mochten ja keine Karotten, als sie noch klein waren, aber wenn ich die Scheiben in Herzchenform ausgestochen hatte, dann haben sie sie sogar nachgezählt, nicht dass Einer mehr als der Andere bekommen hätte … hahaha
        Oder Suppe mit Gemüse – das ging ja gar nicht!
        Habe ich das Gemüse aber „heimlich“ pürriert, dann war es lecker.

        Naja und uns Großen gefällt es ja auch, wenn alles ein bisschen schön und liebevoll angerichtet wird.
        Und viele kleine Dinge sind für mich auch immer wesentlich interessanter, als ein XXL-Menü, da vergeht mir echt der Appetit.

        Wieder was dazugelernt … Bentos!
        🙂

  2. Sandy 4. Oktober 2012 um 19:26 #

    Ich war drei Monate in Japan und habe das Essen lieben gelernt. Ich habe mir schon so oft gedacht, Bento Boxen zum Mitnehmen in Deutschland wären der Hammer. Immer wenn ich etwas weizenfreies und gesundes auf die schnelle suche, werde ich nicht fündig. Selbst solche Sachen wie Ramen siehe hier http://essen-trinken-restaurants.de/ramen-japanische-nudelsuppe/ wären der Hammer in Deutschland…

    • Kinyoubidesu 4. Dezember 2012 um 22:00 #

      Wow, drei Monate in Japan? Wie schön 🙂

      Das stimmt.. Deutschland sollte echt sowas einführen. ich meine, es gibt kleine Boxen mit Sushi zu kaufen, aber da wird man eher arm, als satt. Und so Ramen wären viel angebrachter, als all diese China-Pfanne-Buden. Ist mir persönlich meist eh viel zu fettig. Aber so ein kleines, leckeres Süppchen unterwegs, das wär schon was!

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  1. Bentoshop Rezension [Gastbeitrag] | Kinyoubi desu. - 16. Februar 2014

    […] da, ich meine, schaut euch mal die Häschen an! Ich werd bestimmt auch mal was bestellen, damit meine Bentos auch mal schön werden aussehen Müsst unbedingt auch mal reinschauen, entweder auf Hibiskus Art […]

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