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Panda Sandwich-Cutter [+Anleitung]

4 Jun

Noch so eine Panda-Errungenschaft meiner Bento-Shoppingsucht.. (Letztes Mal habe ich diese Panda-Keksausstecher vorgestellt.) Wieder etwas, das den langen Weg aus China auf sich genommen hat. Leider habe ich es vermasselt ein Foto davon in Originalverpackung zu machen, aber egal, enthalten sind sowieso nur drei Einzelteile und eine Anleitung. Preis: 2,72€ + 0,57€ Versand.

Ein Ausstecher-Unterteil, ein Ausstecher-Oberteil und ein Stempel, um das Gesicht in das Sandwich zu bekommen.

Das Pandasandwich ist ganz fix zubereitet. Man braucht zwei Scheiben Brot, die beide jeweils kurz vor dem Bearbeiten kurz in der Mikrowelle angewärmt werden. Die erste Scheibe wird mittig auf dem Ausstech-Unterteil platziert, der Deckel kommt oben rauf. Nun drückt man nur ganz leicht, denn es soll noch nicht geschnitten, sondern nur markiertwerden.

Also Deckel ab, Brot raus und mit dem „Stempel“ mitten in’s Gesicht!

Sieht doch schonmal ganz niedlich aus. Das alles wird mit der zweiten Scheibe wiederholt und danach legt man eine verkehrtrum wieder in das Ausstech-Unterteil. Mit einem kleinen Abstand zum Pandakopfrand kann man das Brot nun beschmieren und muss nichtmal sparsam sein – beim ersten Versuch habe ich viel zu wenig genommen.

Nun hat man also eine beschmierte und eine saubere Scheibe. Auf die beschmierte legt man nun die saubere Scheibe mit dem Pandagesicht nach oben möglichst so hin, dass beide Scheiben bzw. die eingestanzten Köpfe symmetrisch liegen. Deckel rauf und nun ganz fest runter drücken.

Öffnen, Pandakopf vom Rest befreien und fertig! Ja ja, mein erster Versuch war ganz schön fusselig…

Und den Brotrand muss man halt so essen oder weiterverarbeiten 😀

Tipp vom Hersteller: Man kann Ohren, Augen und Nase/Mund mit etwas Schokocreme ausmalen, damit der Panda etwas mehr nach Panda aussieht.

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Panda-Keksausstecher

22 Mai

Vor etwa zwei Monaten war ich im Kaufrausch und habe Bentozubehör geshoppt. Dieses werde ich nun nach und nach vorstellen. Warum so spät? Es kam fast alles aus China.. Ich hasse die Warterei, aber ich spare gerne 😉

So, nun habe ich beim Stöbern auf eBay also auch diese Keksausstecher gefunden und musste sie einfach haben! Kosten: 1,30€.

Es sind vier verschiedene „Motive“, bestehend aus jeweils einem Gesichts-, einem Ganzkörper- und einem Kopf-/Bauchausstecher – ingsesamt 12 Teile. Kopf und Bauch sind zusammengefasst, indem einfach beide Seiten genutzt wurden. Bemerkenswert finde ich, dass die Ausstecher für den dunklen Teig schwarz sindund die für den hellen Teig weiß. Außerdem ist nicht nur eine Anleitung vorhanden, sondern auch ein Rezept für die Plätzchen.

Naja, da ich nicht unbedingt Plätzchen backen wollte, habe ich das ganze einfach mit Brot versucht. Wie das ganze Funktioniert und aussieht, zeige ich euch jetzt.

Zunächst sticht man mit der Grundform den Körper aus dem dunklen Teig oder eben dem Brot aus.

Als nächstes nimmt man den Gesichtsausstecher und platziert ihn so weit vom (hellen) Teigrand entfernt, dass der ganze Kopf ohne über den Rand hinauszugehen raufpasst. Ich habe hier Käse genommen.

Nun kann man sich am Gesicht orientieren und den Kopf ohne Probleme ausstechen. Danach dreht man das Förmchen um und macht auch noch den Bauch.

Gesicht und Bauch platziert man nun auf dem Pandakörper und fertig! Nagut, wenn man Plätzchen machen will, muss man es noch backen.. Aber Rezept und Backanleitung poste verrate ich an einem anderen Tag.

Origami (Brief-)Umschlag Anleitung

4 Apr

Nach sooo langer Zeit habe ich mich mal hingesetzt und wieder eine kleine Anleitung zusammengestellt. Diesmal ist es wirklich etwas sehr, sehr einfaches, was in 5 Minuten fertig ist: Ein Briefumschlag!

Umschlag

Legt das Papier mit der farbigen Seite nach unten vor euch und klappt es genau in der Mitte zu, sodass ein Dreieck vor euch liegt.

1

Nun wird dieses Dreieck an der langen Seite gedrittelt, entweder mit Lineal nach Maß oder mit diesem Trick: nehmt das Dreieck so in die Hand, dass die lange Seite  euch anschaut. Die linke Spitze klappt ihr nach unten, die rechte nach oben (oder umgekehrt, wenn euch das lieber ist) und schiebt das ein wenig hin und her, bis beide Spitzen am jeweils äußeren Rand liegen und wenn das geschehen ist, haltet ihr mit der einen Hand die Spitze an ihrer Position, während die andere den Knick nun festdrückt. Wichtig ist, dass die Spitzen sauber am unteren Rand liegen.

2

Die Eine Sete wird nun von hinten nach vorne geklappt, damit die „Flügel“ aufeinander liegen. Der obere „Flügel“ wird Vertikal halbiert, indem man seine Spitze zum äußeren Rand in die Ecke führt und gut festdrückt.

3

Danach stellt man diesen Teil auf und geht mit dem Finger zwischen die beiden Papierschichten und drückt diese auseinander. Nun muss man eigentlich nur von vorne raufdrücken, ganz vorsichtig, damit die beiden Spitzen sich treffen und schon entsteht eine schöne Raute.

4

Jetzt muss man nur noch die Spitze ganz oben vom anfänglchen Dreieck zur unteren Spitze der eben erstellten Raute führen und festdrücken. Danach kann man diese in die Raute reinstecken, denn so hält der Umschlag sich zusammen.

5

Die kleine Botschaft oder den Brief kann man nun in den Umschlag stecken  oder, was ich persönlich lieber mag, die Nachricht einfach direkt auf der Innenseite des Umschlags notieren.

ende

Mein Papier ist leider nicht zu 100% quadratisch, weswegen es sich mit der Zeit immer mehr verschiebt und das sieht man leider. Wird Zeit für neues…

Gewinnspiel und der Valentinstag

9 Feb

So meine Lieben, ich weiß auch nicht. Irgendwie komme ich einfach gar nicht zum Posten und dabei habe ich so viel in Planung. Aber dennoch, möchte ich euch heute mein Gewinnspiel vorstellen. 🙂

Zuerst zum Valentinstag.
Ich wollte eigentlich noch Origamianleitungen hochstellen, aber ich glaube, das schaffe ich nicht, da ich ab morgen Prüfungen habe und nächste Woche Montag die letzte stattfindet. Aber hier habe ich ein paar alte für euch, einfach anklicken:

Origami Herz (sieht einfach süß aus als Deko oder zum Verstecken einer Botschaft)
Origami Herz Box (Ideal zum Verstecken von Briefchen oder Schmuck)
Origami Luckystar (ganz viele in einem Glas sehen so schön aus! Oder Deko für Boxen)
Origami Box (darf’s ein größeres Geschenk sein?)
Origami Schwan (wie romantisch)
Origami Kranich (kleiner Glücksbringer)

Jetzt zum Gewinnspiel!
Ich betreibe auf Facebook die Seite Fotosaster, auf der ich (wirklich) regelmäßig Fotos poste, denn Fotografieren gehört neben Japan zu meinen allerliebsten Hobbies. Seit einiger Zeit habe ich dort ein 100-Likes Gewinnspiel am Laufen, das leidern nicht in die Gänge kommt (nur noch 15 Likes). Das Gewinnspiel ist HIER zu finden (mit Regeln). Gewinnen kann man ein Din A4 Poster mit dem Motiv seiner Wahl! Dabei kann man aus allen Fotos meiner Seite wählen. Ich meine klar, ist kein Riesengewinn, aber sollten es irgendwann wirklich mal mehr werden, habe ich auch vor sowas wie Fotopuzzles etc. zu verlosen. Also schaut ruhig mal rein 🙂

Hier Beispielbilder aus dem Ordner Natur, gibt aber auch Tiere etc.:
Blumen

Blumen

Vintage

Und jetzt ganz viel Spaß, beim Basteln oder Mitmachen!

Krabbenchips selbst aufbacken

2 Mrz

Ewigkeiten sind seit dem Haul vergangen, aber erst vor ein paar Tagen bin ich dazu gekommen die Krabbenchips zum Selberbacken auszuprobieren. So einfach diese auch zuzubereiten sind.. Genauso einfach kann man es auch vermasseln und sie wegwerfen, wenn man nicht aufpasst. Für alle, die sich dafür interessieren, wie es funktioniert, die sich auch mal daran wagen möchten oder einfach für die jenigen, die einfach kein zufriedenstellendes Ergebnis bekommen, hier eine kleine Anleitung und ein paar Tipps.

Man braucht:
– rohe Krabbenchips
– Sonnenblumenöl
– Topf
– Holzstäbchen (Alternativ: Küchenzange)
– Schale und Küchenpapier

Los geht’s:
Noch unfertige Krabbenchips bekommt man in jedem guten Asialaden. Diese 200g-Packung hat nur 80 Cent gekostet, ist somit recht günstig! Allerdings braucht man nicht alle auf einmal verwenden, 100g reichen gut für zwei Personen.

Packung

Ich habe mir meine kleine neue Reisschale aus Holz gefüllt und hatte am Ende einen riesigen Berg Krabbenchips..

In Schale

Das Sonnenblumenöl in einen kleinen Topf gießen, etwa so viel, dass ein Chip bedeckt wird. Es muss wirklich nicht viel sein. Nun einfach auf 160-180°C erhitzen. Ob das Öl heiß genug ist, kann man mit dem Holzstäbchen testen: dieses wird in das Öl gehalten und wenn viele kleine Bläschen aufsteigen, ist das Öl heiß genug.

Öl

Und rein mit den Chips! Ich tu sie auch gerne mit Stäbchen rein, damit das Öl nicht so spritzt. Möglichst nicht zu viele rein tun, man muss bedenken, dass sie sich ausbreiten müssen, ausserdem gibt es noch einen Grund, der später klar wird. Wennd as Öl noch nciht heiß genug ist, einfach warten, die Chips gehen dann schon von selbst auf, wenn die nötige Temperatur erreicht ist.

Reintun

Wenn das Öl also nun richtig schön heiß ist, werden die Krabbenchips in wenigen Sekunden aufgehen. Wie gesagt, damit sie sich richtig ausbreiten können, brauchen sie Platz. Beim allerersten versuch habe ich so viele reingetan, dass der Topfboden bedeckt war (9 oder 10 Stück), das ging nicht so gut – mit 4, 5 oder max. 6 besser.

Aufgehen

Wenn sie nicht richtig aufgehen (was nicht gut ist, da sie sonst statt locker und knusprig eher ziemlich hart sind), weil sie sich nach oben aus dem Öl heraus wölben, einfach umdrehen, dass die Kanten wieder im Öl sind, dann werden sie noch fertig. Sobald sie auf sind, muss man sie aber schnell umdrehen oder rausnehmen, sonst brennen sie an! Wirklich, da geht es manchmal um keine 10 Sekunden mehr (je nachdem wie heiß das Öl ist). Sobald sie leicht golden sind, raus, sonst werden sie erst braun und dann zack.. Schwarz!

angebrannt.. VERbrannt

Mit den Stäbchen rausnehmen und in eine Schale legen, die mit Küchenpapier ausgelegt ist. Vorher über den Topf noch ein wenig das Öl abschütteln, aber nicht zu lange Zeit lassen, denn der Rest kann im Öl noch anbrennen.

Fertig

Nun kann man das Öl nöch ein wenig wegtupfen oder trocknen lassen und das aus dem Topf später oder am nächsten Tag nochmal verwenden. Sie schmecken super, sind schön frisch und man kann selbst entscheiden wie knusprig man sie haben möchte.

Origami Schwan Anleitung

9 Mrz

Eine wirklich ganz, ganz leichte Origamifigur! Leider ist die Bildqualität mal wieder sehr bescheiden, zudem habe ich fast nur noch orangenes Papier, welches nicht einmal zu 100% Quadratisch ist, wodurch meine Figuren unsauber werden. Aber lasst euch dadurch nicht abschrecken, denn diese einfache Variante des Schwans ist zwar schlicht, aber hübsch 😉 Und vielleicht überarbeite ich diesen Artikel nochmal, sobald ich bessere Bedingungen geschaffen habe.

Schwan

Das quadratische Blatt einmal diagonal falten, sodass die Farbe zu sehen ist, die der Schwan später haben soll. Es empfiehlt sich natürlich weiß (oder schwarz). Wieder öffnen und die Kanten links oben und unten zur Mittellinie falten, das Blatt umdrehen und wieder die Kanten links oben und unten zur Mittellinie falten. Die linke Spitze zur Rechten knicken.

Schritte 1 bis 6

Das Blatt wieder umdrehen und den nach oben abstehenden, langen Teil (Hals) vom Körper wegziehen, indem man diesen festhaält und den Hals in die gewünschte Position zieht und es durch Festdrücken fixiert. Jetzt muss man Hilfslinien machen. Dazu einfach den Hals etwas über seiner Mitte wie auf den Bild zu sehen umknicken.

Schritte 7 bis 10

Wieder zurück und den Hals vorne öffnen. Die Spitze wird so weit heruntergeklappt, wie der Schnabel lang sein soll. Allerdingse muss man sie wieder nach oben falten, wobei es wichtig ist, einen kleinen Abstand zur oberen kante zu lassen. Der Hals muss nun wieder zugeklappt werden. Dabei sollte der obere Teil an den Hilflinien runtergehen – wenn nicht muss man ihn eben runterdrücken.

Schritte 11 und 12

Und fertig ist der Schwan.

Origami Herzbox Anleitung

11 Feb

Wem das einfache Herz oder die einfache Box nicht genügt, für den habe ich heute eine Box in Form eines Herzens. Perfekt für Anlässe wie den Valentinstag, aber auch für den Muttertag oder ähnliches.

An sich ist es leicht zu machen.. Der größte Teil des Faltens bezieht sich auf das erstellen von Hilfskanten. Das eigentliche Formen der Box geht dann ganz fix. Wer keine unnötigen Faltlinien auf der Oberfläche haben will, sollte wirklich nur die Kanten richtig „schärfen“, die ich angebe.

Man nehme zwei gleichgroße und gleichfarbige, quadratische Papierbögen. Die folgenden Schritte müssen mit beiden gleichermaßen durchgeführt werden! Danach kommt Teil 1, dann Teil 2. Wann was beginnt, wird entsprechend gekennzeichnet. 🙂

Das Papier muss ersteinmal in drei Teile geteilt werden, entweder man macht ein „S“ und schiebt es so hin und her, bis alles gleich aufeinanderliegt, oder man macht es wie ich und misst ab und macht sich kleine Bleistiftstriche, die man später wegradieren kann. Mein Blatt ist 11 x 11 cm groß, daher mach ich je einen Strich bei 3,5 und 7 cm. Nun feste falten und das Blatt umdrehen, dass die weiße Seite sichtbar ist.

Jetzt die Kanten links und rechts zu den am nähesten gelegenen Linien knicken und wieder öffnen, um die Kanten dann nach einander jeweils zu den von ihnen am entferntesten liegenden Faltlinien zu falten. Wieder öffnen.

Genau in der Mitte des Papiers ist nun ein breiter, senkrechter Balken, der links und rechts durch Linien abgegrenzt ist. Die rechte obere Ecke wird nun zu der rechten Linie dieses Balkens geführt, und zwar so, dass die Kante an ihr dran liegt. Nun wird nur der obere Teil der Kante geschärft, also bis zur mittleren Linie. Auf der linken Seite wird genauso verfahren. Das Blatt wieder öffnen und dann die rechte Ecke zur am weitesten links liegenden Faltlinie führen, sodass die Kante der Ecke wieder an ihr dran liegt. Nur bis zur ungefähr mittig liegenden Faltlinie knicken. Links wieder genauso verfahren.

Blatt öffnen und den unteren Teil nach oben ziehen, bis auf die Höhe, wo die Diagonalen der Kreuze die Senkrechten treffen und die Kante festdrücken. Den oberen Teil nun an der Kante des farbigen Bereichs hinunterklappen und nur den ganz linken, mittigen und ganz rechten Teil festdrücken/schärfen.

Wieder aufklappen. Jetzt den farbigen Bereich halbieren, wobei man nur einen kleinen Knick in der Mitte macht, da man die Mitte des farbigen Bereichs nur markieren möchte. Denn nun, nachdem man es wieder runtergeklappt hat, faltet man den oberen Teil des farbigen Bereichs zu der eben markierten Stelle und zieht die komplette Kante nach. Nachdem man das wiederum wieder hochgeklappt hat, legt man die obere Kante des Blattes an die eben erstellte Faltlinie, drückt aber nur den Bereich fest, der von der einen Diagonalen des einen Kreuzes zur Diagonalen des anderen Kreuzes geht. Wieder aufklappen.

AB HIER TEIL 1! Von links nach rechts folgende (senkrechte) Kanten komplett nachziehen und schärfen: 1., 3., 4., 6. . Danach sollte es es recht leicht sein die eine Seite in die andere zu stecken und somit einen Quader zu bilden. Die größeren Flächen oben haben nun jeweils ein Kreuz aus Faltlinien. Mit einem Finger drückt man eine kurze Seite runter, wobei es durch die Diagonalen des Kreuzes sehr leicht nach innen gehen sollte. Ist diese Seite nun innen/unten, soltle man die Kanten nochmal festdrücken.

Die gegenüberliegende Seite muss auch noch nach unten gedrückt werden, dabei stehen zwei „Flügel“ zur Seite ab. Diese Stellt man einfach auf und knickt deren Spitzen nach innen um (es müsste relativ weit oben an der Spitze Hilfslinien geben).

Nun folgt der zweite Teil, wobei wir den Anfang schon ganz oben durchgeführt haben. Das Papier wird komplett geöffnet und liegt mit der weißen Seite nach oben. Die unterste Kante wird zur ersten darüberliegenden Linie gefaltet und das muss man nun sehr fest knicken, am besten mit dem Nagel nachziehen. Danach aber erstmal wieder aufklappen.

Die Kanten links und rechts müssen nach innen geklappt werden, gleich an der ersten Linie. Jetzt das Papier in den Querformat drehen, aber so, dass die Seite, wo wir zuvor das schmale Stück umgeknickt haben (Bild über diesem Text ^^). Die rechte obere Ecke, bzw ihre obere Kante muss nun zur linken der beiden mittleren Senkrechten geführt werden, wirklich geknickt wird von der Kante des so entstehenden Dreiecks aber nur der obere Teil bis zur Mitte der Kante selbst. Öffnen und das gleiche noch einmal mit der unteren rechten Ecke. Öffnen und das Blatt wieder in den Hochformat, wie vorher, legen.

Durch das Knicken eben sind zwei Diagonalen entstanden, welche Schnittpunkte mit den beiden senkrechten, mittleren Linien bilden. Auf dieser Höhe muss nun eine weitere Hilfslinie gemacht werden, dazu einfach an der Stelle knicken, aber nur in dem Bereich, der von den senkrechten Linien abgegrenzt wird, fest drücken.

Nachdem man den Teil des Papiers wieder hochgeklappt hat, muss man den unteren nach hinten klappen, dafür orientiert man sich an der unteren, der beiden mittig liegenden waagerechten Linien. Hier müssen wieder Kanten ordentlich nachgeschärft werden, undzwar so, wie auf dem Bild gekenntzeichnet, bis zu der waagerechten Linie, die wir vorher erstellt haben. Jetzt das Papier oben festhalten und das, was nach hinten geklappt wurde, zumindest die Seiten davon, nach unten klappen. Es ist schwierig zu erklären, deshlab bitte an den Bildern orientieren!

Es entsteht eine Art „Schuh“ oder „L“, allerdings ist dieses hinten und unten noch offen. Deshalb muss das nach innen geklappte, farbige Papier vorsichtig nach außen geholt werden, wobei die Form des „Schuhs“ bleiben muss, und übereinandergelegt.

An der kurzen Seite des „Schuhs“ erkennt man um die Öffnung herum die relativ nah am Rand liegende Hilfslinie. Das Papier muss nun einfach nach innen in den „Schuh“ gedrückt werden, das sollte ganz leicht gehen.

Oben muss einfach nur das wiederholt werden, was bei Teil 1 auch gemacht wurde: Es ist wieder ein Kreuz aus Hilfslinien zu sehen, man drückt eine schmale Seite rein/runter, die andere auch, die Flügel werden nach oben geklappt und die Spitzen nach innen umgeknickt.

Jetzt kann Teil 1 über die Öffnung von Teil 2 gestülpt werden (nachdem man vielleicht schon was in Teil 2 versteckt hat) und fertig ist das Herz!

Das war mal eine längere Anleitung und für mich wirklich schwer zu erklären, da es so viele Linien gibt, aber ich hoffe man kann es trotzdem nachvollziehen. Die Bilder sagen viel aus, finde ich.. Hoffe ich 😀

Origami Schnecke Anleitung

7 Feb

Eine kleine Schneckenanleitung für die liebe Karin mit ihren lieben Schneckchen 🙂

Es ist vielleicht nicht die allerschönste und naturgetreueste, aber dafür eine putzige, sehr leicht zu faltende Schnecke. Vielleicht gefällt sie dir ja, Karin (es gibt noch etliche weitere (natürlichere) Varianten, keine Sorge!). 🙂

Gebraucht wird ein quadratisches Blatt Papier, welches mindestens eine farbige Seite hat, damit sich das Häuschen vom Körper unterscheidet. Man legt es so vor sich, dass die farbige Seite, die man als Haus haben möchte, unten liegt und faltet das Blatt diagonal in beide Richtungen, sodass ein Kreuz zu sehen ist, wenn man das Blatt wieder aufklappt.

Zwei gegenüberliegende Ecken werden zum Mittelpunkt gefaltet, das Ergebnis so ind er Mitte geknickt, dass die ungefalteten Spitzen aufeinander liegen. Das Ergebnis wiederum wir noch einmal in der Mitte gefaltet, einfach an der vorher schon entsandenen Faltlinie. Spätestens jetzt sollte man das Papier so vor sich legen, dass die Spitze nach unten zeigt.

Die eine Hälfte des Papiers steht nun nach oben ab, diese öffnet man und klappt den farbigen Teil runter, wodurch man eine Raute (oder ein stehendes Quadrat :P) erhält.

Das ganze einmal umdrehen und wiederholen. Hat man die zweite Hälfte ebenfalls runter geklappt, blättert man eine Seite der Raute wie eine Buchseite um, sodass man eine einfarbige Fläche vor sich liegen hat (auf der unten liegenden Seite wiederholen).

Die obere Spitze ist geschlossen, die untere offen. Die jeweils unten links und rechts liegenden Kanten werden zur Mittelsenkrechten gefaltet, wobei sie neben der Linie entlang laufen sollten und nicht komplett drauf, das auch wieder auf der unten liegenden Seite wiederholen). Jetzt werden jeweils die oben liegenden Hälften zusammen geklappt und die unten liegenden.

Die weißen Spitzen muss man, wie auf den Bildern zu sehen, nach oben knicken. Am besten erstmal komplett nach oben, ohne großartig drauf rumzudrücken, damit keine bleibenden Kanten entstehen, und dann langsam in die gewünschte Position ziehen. Das muss adnn natürlich mit Druck gefestigt werden.

Nun kann man sich eine Seite für den Kopf aussuchen und macht dort, mittig an der oberen Kante entlang, einen kleinen Schnitt. So erhält man zwei Fühler, die man jetzt nur noch nach hinten-oben falten muss.

Sollte man, bzw. du Karin, etwas nicht verstehen, ruhig fragen.. Erklären wie etwas geht ist viel schwerer, als es einfach zu zeigen 😀 Aber ich denke, dass man -trotz der schlechten Bildqualität (mein gutes Handy hat uns leider verlassen..) – den Bildern einige Schritte auch so entnehmen kann.

Origami Herz Anleitung

6 Feb

Jaa jaa, bald ist wieder Valentinstag! Wer seinem Schwarm/Partner eine Kleinigkeit selber machen möchte, sei es als „Deko“ oder als Geheimpost in Herzform (siehe unten ;)), der kann ganz schnell und wirklich leicht etwas basteln..

Man braucht quadratisches Papier, welches entweder (wenigstens auf einer Seite) schon farbig ist oder von euch beliebig bemalt wird. Das Herz ist am Ende ca. 1/4 so groß, wie das Blatt ursprünglich war. Man legt das Blatt so hin, dass die farbige Seite unten liegt und faltet es in der Mitte, um es dann ein weiteres Mal in der Mitte zu falten. Wieder aufklappen.

Die untere Kante wird nun zur waagerechten Mittellinie gefaltet. Danach dreht man das Blatt so um, dass man die farbige Seite sieht und das kurze Stück des Blattes oben ist. Die oberen Ecken werden zur senkrechten Mittellinie gefaltet, und zwar so, dass die oberen Kanten an der Linie liegen (als würde man einen Papierflieger basteln).

Das Blatt muss nun wieder so herum gedreht werden, dass die farbige Seite unten liegt und die Spitze ebenfalls nach unten zeigt (diese ist ein Lasche und wird später nochmal wichtig). Die senkrechten Kanten oben links und rechts werden zur senkrechten Mittellinie gefaltet. Ist das erfolgt, hat man auf beiden Seiten farbige Quadrate, welche man nun diagonal umknickt.

So, nun der eventuell für Anfänger etwas knifflige Teil. Man führt die obere Spitze zur unteren, sodass sie genau draufliegt. Dabei steht oben etwas ab.. Man drückt die Kante oben zusammen ohne das Abstehende oben mitzunehmen. Jetzt drückt man drückt man dieses fest, wobei farbige Dreiecke entstehen, die eine waagerechte Linie besitzen. Die muss auf der selben Höhe sein, wie die feste, oberste Kante. Es ist schwer zu erklären, deswegen am besten an den Bildern orientieren… Alles schön festdrücken und dann die untere Spitze in die Lasche stecken (auf der sie gerade draufliegt).

Das fast fertige Herz muss nun umgedreht werden. Oben links und rechts sind weiße Quadrate, die diagonal nach innen gefaltet werden müssen. Dadurch entstehen oben zwei Spitzen, welche nun nach unten geklappt werden (bis zur nächsten waagerechten Linie).

 

Umdrehen und schon ist das Herz fertig. Man kann es jetzt noch gestalten oder damit etwas gestalten, Kombinieren oder eine kleine Geheimbotschaft darin verbergen. Die linke und die rechte Hälfte des Herzens sind jeweils kleine „Fächer“ 😉

Origami Box Anleitung

20 Jan

Wer jemandem eine Kleinigkeit schenken möchte und dafür noch die passende Verpackung braucht oder wer selbst eine oder mehrere Boxen braucht, um seinen eigenen Kleinkram zu verstauen, kann sich Kinderleicht in wenigen Minuten etwas sehr hübsches basteln! Wie wäre es damit?

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Man kann natürlich Deckel und Deko weglassen oder es anders gestalten, wenn man möchte! Also los. Für eine ca. 4 x 4cm große Box braucht man Papier in der Größe 10,5 x 10,5 cm (hier entspricht der Deckel den genannten Maßen). Möchte man eine Box mit Deckel, so sollte man zwei Blätter derselben Größe haben und erst mit dem Deckel anfangen, mehr dazu am Ende der Anleitung. Das Quadrat legt man so vor sich, dass die farbige Seite unten liegt (sofern nur eine Seite farbig ist). Nun faltet man es diagonal nacheinander in beide möglichen Richtungen, sodass man, wenn man das Papier komplett aufklappt, ein Kreuz vor sich hat.

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Als nächstes faltet man alle Ecken zum Mittelpunkt und öffnet das ganze danach wieder.

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Jetzt faltet man alle Ecken zur obersten Faltkante. Also nach oben falten, aufklappen, Blatt drehen, nach oben falten, aufmachen, etc.

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Die Ecken müssen noch einmal gefaltet werden, diesmal zur untersten Faltkante.

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Obwohl man bei Origami eigentlich keine Schere verwendet, da es sonst Kirigami heißt, machen wir das jetzt trotzdem und nenn das ganze dennoch Origami. Es sind bloß vier einfache Schnitte: links und rechts je 2 „Kästchen“ nach oben und links und rechts je 2 „Kästchen“ nach unten (siehe Bild). Die Ecken der nicht beschnittenen Seiten werden umgeklappt. Erst zur ersten linie, dass dann zur nächsten. Jetzt werden die Seiten von den Zusammengeklappten, so weit, wie man geschnitten hat, nach oben geknickt.

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Die zusammengeklappten Seiten werden aufgerichtet, deren Seiten im 90° Winkel nach innen gebracht, und die „Lasche“ über das ganze Rüber gefaltet. Eventuell muss man die Spitze an der Faltkante entlang einmal nach hinten falten. Ordentlich in der Box festdrücken. Dann die andere Lasche hineinfalten und festdrücken. Fertig ist der Deckel oder die offene Box!

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War das nur ein Deckel, braucht man natürlich noch die Box (Boden). Dafür nimmt man nun das andere Quadrat, welches genau so groß ist, wie das, was man vorher benutzt hat und schneidet an einer Kante entlang wenige mm weg! (Hätte man erst den Boden gemacht, müsste man nun ein quadratisches Blatt Papier mit wenigen mm längeren Seitenkanten hat.) Nun knickt man das Blatt Diagonal, aber so, dass man nicht zur gegenüberliegenden Spitze faltet, sondern, dass die Kante, auf der anderen Kante draufliegt. Dadurch hat man an der anderen kante einen Rand, der übersteht. Dieser wird einfach sauber weggeschnitten. Jetzt folgt man einfach der obigen Anleitung und bastelt sich eine weitere Box.

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Am Ende sollte sie perfekt in den Deckel passen. Hat man zu viel abgeschnitten, sitzt sie sehr locker, hat man zu wenig abgeschnitten, muss man evtl. etwas quetschen. Den Deckel kann man nun beliebig gestalten, ich habe Lucky Stars (Hier die Anleitung) raufgeklebt, entweder einen großen oder mehrere kleine. Aber das ist jedem selbst überlassen.

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Viel Spaß 🙂