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Meine erste Bento-Box ist da!

2 Apr

Vor ein paar Tagen kam meine Bestellung aus Japan endlich an! Ich wollte nun endlich richtg mit dem Anfertigen von Bentos anfangen und habe deswegen einige Stunden in einigen Nächten damit verbracht auf eBay Boxen an zu schauen. Da es meine erste ist, sollte sie nämlch nicht all zu teuer sein. Jedenfalls habe ich dann dieses tolle Set von Glit & Brillia gefunden (bevor die Frage aufkommt: es hat etwa 18€ gekostet + 7€ Versand aus Japan).

Set

Set

Dabei ist die Box mit zwei Etagen und einem Band, das sie zusammenhält, Besteck, eine Onigiri-Box, eine Flasche und eine kleine Tasche und das alles in einem schönen Magenta. Zusätzlich enthalten sind Sushigras zur Trennung der Nahrung und ein Soßenfläschen in Fischform.

Flasche

Die Flasche sieht unter dem Deckel, den man als Becher verwenden kann, aus wie eine Sportflasche und lässt sich ziemlich fest verschließen. Hoffentlich hält das auch so, wie es wirkt.

Box

Die Bento-Box besteht wie gesagt aus zwei Etagen und zusätzlich passt oben auch das Besteck rein, sodass man es nicht einzeln mittragen muss. Zwischen den Etagen ist eine Abtrennung, die wie ein Deckel auf dem unteren Schälchen liegt. Damit nichts auseinander fällt, zieht man das elastische Band rüber und dann sitzt alles fest.

Die Box umfasst insgesamt 500 ml und ist 15 x 8 x 8 cm groß. Ja, das ist echt klein und obwohl ich vorher schon wusste, dass das für eine Bento-Box normal ist, habe ich trotzdem einen ordentlichen Schrecken bekommen. Sie muss aber auch so klein sein, da alles sehr eng zusammenliegen und nichts herumfliegen soll. Zudem entsprechen 500ml, sofern man die Box richtig befüllt, etwa 500 Kalorien, was für eine Zwischenmahlzeit vollkommen ausreichend ist (und in die Onigiri-Box passt schließlich auch noch was rein).

Besteck

Stäbchen

Das Besteck dieses Sets ist dementsprechend auch sehr klein, aber ich finde es toll, dass die Plastikstäbchen an der Spitze rau sind, so hat man zumindest etwas „Grip“. So, wie die kleinen Stäbchen aus dem Bentoshop, über die Momo von Hibiskus Art imletzten Gastbeitrag berichtet hat.

Was mir aber bisher als einziger Mangel auffiel, war der Gestank nach billigem Plastik. Also bevor ich da Lebensmittel reintue, wird alles gründlich gesäubert!

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Gewinnspiel und der Valentinstag

9 Feb

So meine Lieben, ich weiß auch nicht. Irgendwie komme ich einfach gar nicht zum Posten und dabei habe ich so viel in Planung. Aber dennoch, möchte ich euch heute mein Gewinnspiel vorstellen. 🙂

Zuerst zum Valentinstag.
Ich wollte eigentlich noch Origamianleitungen hochstellen, aber ich glaube, das schaffe ich nicht, da ich ab morgen Prüfungen habe und nächste Woche Montag die letzte stattfindet. Aber hier habe ich ein paar alte für euch, einfach anklicken:

Origami Herz (sieht einfach süß aus als Deko oder zum Verstecken einer Botschaft)
Origami Herz Box (Ideal zum Verstecken von Briefchen oder Schmuck)
Origami Luckystar (ganz viele in einem Glas sehen so schön aus! Oder Deko für Boxen)
Origami Box (darf’s ein größeres Geschenk sein?)
Origami Schwan (wie romantisch)
Origami Kranich (kleiner Glücksbringer)

Jetzt zum Gewinnspiel!
Ich betreibe auf Facebook die Seite Fotosaster, auf der ich (wirklich) regelmäßig Fotos poste, denn Fotografieren gehört neben Japan zu meinen allerliebsten Hobbies. Seit einiger Zeit habe ich dort ein 100-Likes Gewinnspiel am Laufen, das leidern nicht in die Gänge kommt (nur noch 15 Likes). Das Gewinnspiel ist HIER zu finden (mit Regeln). Gewinnen kann man ein Din A4 Poster mit dem Motiv seiner Wahl! Dabei kann man aus allen Fotos meiner Seite wählen. Ich meine klar, ist kein Riesengewinn, aber sollten es irgendwann wirklich mal mehr werden, habe ich auch vor sowas wie Fotopuzzles etc. zu verlosen. Also schaut ruhig mal rein 🙂

Hier Beispielbilder aus dem Ordner Natur, gibt aber auch Tiere etc.:
Blumen

Blumen

Vintage

Und jetzt ganz viel Spaß, beim Basteln oder Mitmachen!

Origami Herzbox Anleitung

11 Feb

Wem das einfache Herz oder die einfache Box nicht genügt, für den habe ich heute eine Box in Form eines Herzens. Perfekt für Anlässe wie den Valentinstag, aber auch für den Muttertag oder ähnliches.

An sich ist es leicht zu machen.. Der größte Teil des Faltens bezieht sich auf das erstellen von Hilfskanten. Das eigentliche Formen der Box geht dann ganz fix. Wer keine unnötigen Faltlinien auf der Oberfläche haben will, sollte wirklich nur die Kanten richtig „schärfen“, die ich angebe.

Man nehme zwei gleichgroße und gleichfarbige, quadratische Papierbögen. Die folgenden Schritte müssen mit beiden gleichermaßen durchgeführt werden! Danach kommt Teil 1, dann Teil 2. Wann was beginnt, wird entsprechend gekennzeichnet. 🙂

Das Papier muss ersteinmal in drei Teile geteilt werden, entweder man macht ein „S“ und schiebt es so hin und her, bis alles gleich aufeinanderliegt, oder man macht es wie ich und misst ab und macht sich kleine Bleistiftstriche, die man später wegradieren kann. Mein Blatt ist 11 x 11 cm groß, daher mach ich je einen Strich bei 3,5 und 7 cm. Nun feste falten und das Blatt umdrehen, dass die weiße Seite sichtbar ist.

Jetzt die Kanten links und rechts zu den am nähesten gelegenen Linien knicken und wieder öffnen, um die Kanten dann nach einander jeweils zu den von ihnen am entferntesten liegenden Faltlinien zu falten. Wieder öffnen.

Genau in der Mitte des Papiers ist nun ein breiter, senkrechter Balken, der links und rechts durch Linien abgegrenzt ist. Die rechte obere Ecke wird nun zu der rechten Linie dieses Balkens geführt, und zwar so, dass die Kante an ihr dran liegt. Nun wird nur der obere Teil der Kante geschärft, also bis zur mittleren Linie. Auf der linken Seite wird genauso verfahren. Das Blatt wieder öffnen und dann die rechte Ecke zur am weitesten links liegenden Faltlinie führen, sodass die Kante der Ecke wieder an ihr dran liegt. Nur bis zur ungefähr mittig liegenden Faltlinie knicken. Links wieder genauso verfahren.

Blatt öffnen und den unteren Teil nach oben ziehen, bis auf die Höhe, wo die Diagonalen der Kreuze die Senkrechten treffen und die Kante festdrücken. Den oberen Teil nun an der Kante des farbigen Bereichs hinunterklappen und nur den ganz linken, mittigen und ganz rechten Teil festdrücken/schärfen.

Wieder aufklappen. Jetzt den farbigen Bereich halbieren, wobei man nur einen kleinen Knick in der Mitte macht, da man die Mitte des farbigen Bereichs nur markieren möchte. Denn nun, nachdem man es wieder runtergeklappt hat, faltet man den oberen Teil des farbigen Bereichs zu der eben markierten Stelle und zieht die komplette Kante nach. Nachdem man das wiederum wieder hochgeklappt hat, legt man die obere Kante des Blattes an die eben erstellte Faltlinie, drückt aber nur den Bereich fest, der von der einen Diagonalen des einen Kreuzes zur Diagonalen des anderen Kreuzes geht. Wieder aufklappen.

AB HIER TEIL 1! Von links nach rechts folgende (senkrechte) Kanten komplett nachziehen und schärfen: 1., 3., 4., 6. . Danach sollte es es recht leicht sein die eine Seite in die andere zu stecken und somit einen Quader zu bilden. Die größeren Flächen oben haben nun jeweils ein Kreuz aus Faltlinien. Mit einem Finger drückt man eine kurze Seite runter, wobei es durch die Diagonalen des Kreuzes sehr leicht nach innen gehen sollte. Ist diese Seite nun innen/unten, soltle man die Kanten nochmal festdrücken.

Die gegenüberliegende Seite muss auch noch nach unten gedrückt werden, dabei stehen zwei „Flügel“ zur Seite ab. Diese Stellt man einfach auf und knickt deren Spitzen nach innen um (es müsste relativ weit oben an der Spitze Hilfslinien geben).

Nun folgt der zweite Teil, wobei wir den Anfang schon ganz oben durchgeführt haben. Das Papier wird komplett geöffnet und liegt mit der weißen Seite nach oben. Die unterste Kante wird zur ersten darüberliegenden Linie gefaltet und das muss man nun sehr fest knicken, am besten mit dem Nagel nachziehen. Danach aber erstmal wieder aufklappen.

Die Kanten links und rechts müssen nach innen geklappt werden, gleich an der ersten Linie. Jetzt das Papier in den Querformat drehen, aber so, dass die Seite, wo wir zuvor das schmale Stück umgeknickt haben (Bild über diesem Text ^^). Die rechte obere Ecke, bzw ihre obere Kante muss nun zur linken der beiden mittleren Senkrechten geführt werden, wirklich geknickt wird von der Kante des so entstehenden Dreiecks aber nur der obere Teil bis zur Mitte der Kante selbst. Öffnen und das gleiche noch einmal mit der unteren rechten Ecke. Öffnen und das Blatt wieder in den Hochformat, wie vorher, legen.

Durch das Knicken eben sind zwei Diagonalen entstanden, welche Schnittpunkte mit den beiden senkrechten, mittleren Linien bilden. Auf dieser Höhe muss nun eine weitere Hilfslinie gemacht werden, dazu einfach an der Stelle knicken, aber nur in dem Bereich, der von den senkrechten Linien abgegrenzt wird, fest drücken.

Nachdem man den Teil des Papiers wieder hochgeklappt hat, muss man den unteren nach hinten klappen, dafür orientiert man sich an der unteren, der beiden mittig liegenden waagerechten Linien. Hier müssen wieder Kanten ordentlich nachgeschärft werden, undzwar so, wie auf dem Bild gekenntzeichnet, bis zu der waagerechten Linie, die wir vorher erstellt haben. Jetzt das Papier oben festhalten und das, was nach hinten geklappt wurde, zumindest die Seiten davon, nach unten klappen. Es ist schwierig zu erklären, deshlab bitte an den Bildern orientieren!

Es entsteht eine Art „Schuh“ oder „L“, allerdings ist dieses hinten und unten noch offen. Deshalb muss das nach innen geklappte, farbige Papier vorsichtig nach außen geholt werden, wobei die Form des „Schuhs“ bleiben muss, und übereinandergelegt.

An der kurzen Seite des „Schuhs“ erkennt man um die Öffnung herum die relativ nah am Rand liegende Hilfslinie. Das Papier muss nun einfach nach innen in den „Schuh“ gedrückt werden, das sollte ganz leicht gehen.

Oben muss einfach nur das wiederholt werden, was bei Teil 1 auch gemacht wurde: Es ist wieder ein Kreuz aus Hilfslinien zu sehen, man drückt eine schmale Seite rein/runter, die andere auch, die Flügel werden nach oben geklappt und die Spitzen nach innen umgeknickt.

Jetzt kann Teil 1 über die Öffnung von Teil 2 gestülpt werden (nachdem man vielleicht schon was in Teil 2 versteckt hat) und fertig ist das Herz!

Das war mal eine längere Anleitung und für mich wirklich schwer zu erklären, da es so viele Linien gibt, aber ich hoffe man kann es trotzdem nachvollziehen. Die Bilder sagen viel aus, finde ich.. Hoffe ich 😀

Origami Box Anleitung

20 Jan

Wer jemandem eine Kleinigkeit schenken möchte und dafür noch die passende Verpackung braucht oder wer selbst eine oder mehrere Boxen braucht, um seinen eigenen Kleinkram zu verstauen, kann sich Kinderleicht in wenigen Minuten etwas sehr hübsches basteln! Wie wäre es damit?

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Man kann natürlich Deckel und Deko weglassen oder es anders gestalten, wenn man möchte! Also los. Für eine ca. 4 x 4cm große Box braucht man Papier in der Größe 10,5 x 10,5 cm (hier entspricht der Deckel den genannten Maßen). Möchte man eine Box mit Deckel, so sollte man zwei Blätter derselben Größe haben und erst mit dem Deckel anfangen, mehr dazu am Ende der Anleitung. Das Quadrat legt man so vor sich, dass die farbige Seite unten liegt (sofern nur eine Seite farbig ist). Nun faltet man es diagonal nacheinander in beide möglichen Richtungen, sodass man, wenn man das Papier komplett aufklappt, ein Kreuz vor sich hat.

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Als nächstes faltet man alle Ecken zum Mittelpunkt und öffnet das ganze danach wieder.

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Jetzt faltet man alle Ecken zur obersten Faltkante. Also nach oben falten, aufklappen, Blatt drehen, nach oben falten, aufmachen, etc.

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Die Ecken müssen noch einmal gefaltet werden, diesmal zur untersten Faltkante.

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Obwohl man bei Origami eigentlich keine Schere verwendet, da es sonst Kirigami heißt, machen wir das jetzt trotzdem und nenn das ganze dennoch Origami. Es sind bloß vier einfache Schnitte: links und rechts je 2 „Kästchen“ nach oben und links und rechts je 2 „Kästchen“ nach unten (siehe Bild). Die Ecken der nicht beschnittenen Seiten werden umgeklappt. Erst zur ersten linie, dass dann zur nächsten. Jetzt werden die Seiten von den Zusammengeklappten, so weit, wie man geschnitten hat, nach oben geknickt.

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Die zusammengeklappten Seiten werden aufgerichtet, deren Seiten im 90° Winkel nach innen gebracht, und die „Lasche“ über das ganze Rüber gefaltet. Eventuell muss man die Spitze an der Faltkante entlang einmal nach hinten falten. Ordentlich in der Box festdrücken. Dann die andere Lasche hineinfalten und festdrücken. Fertig ist der Deckel oder die offene Box!

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War das nur ein Deckel, braucht man natürlich noch die Box (Boden). Dafür nimmt man nun das andere Quadrat, welches genau so groß ist, wie das, was man vorher benutzt hat und schneidet an einer Kante entlang wenige mm weg! (Hätte man erst den Boden gemacht, müsste man nun ein quadratisches Blatt Papier mit wenigen mm längeren Seitenkanten hat.) Nun knickt man das Blatt Diagonal, aber so, dass man nicht zur gegenüberliegenden Spitze faltet, sondern, dass die Kante, auf der anderen Kante draufliegt. Dadurch hat man an der anderen kante einen Rand, der übersteht. Dieser wird einfach sauber weggeschnitten. Jetzt folgt man einfach der obigen Anleitung und bastelt sich eine weitere Box.

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Am Ende sollte sie perfekt in den Deckel passen. Hat man zu viel abgeschnitten, sitzt sie sehr locker, hat man zu wenig abgeschnitten, muss man evtl. etwas quetschen. Den Deckel kann man nun beliebig gestalten, ich habe Lucky Stars (Hier die Anleitung) raufgeklebt, entweder einen großen oder mehrere kleine. Aber das ist jedem selbst überlassen.

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Viel Spaß 🙂