Tag Archives: Hiragana

[iPhone App] „Japanese please!“

20 Jan

Da ich in den letzten Tagen viel auf der Suche nach brauchbaren Apps war, leider bisher zwar – was Japan(isch) angeht – nur eine ausprobiert habe, möchte ich diese zumindest schon mal vorstellen. Sie ist zwar auf englisch, aber das soll uns nicht stören.

Japanese please!

In dieser App lässt es sich zum einen gut herumstöbern und lesen, zum anderen kann man damit prima Kana üben!

Im Menüpunkt „Practice“ kann man zwischen Hiragana, Katakana und Kanji wählen und sich dort jeweils verschiedene Vokabeln anschauen oder mit einem kleinen Spiel die Bedeutung/Lesung der Zeichen üben. Man muss so schnell wie möglich auf das gesuchte Zeichen drücken um in einem bestimmten Zeitraum möglichst viele Punkte zu sammeln und den eigenen Highscore zu knacken.

Üben

Allerdings muss ich hierzu sagen, dass der Hersteller der App als Quellen nicht nur Wikipedia, sondern auch den Google-Übersetzer verwenet hat, welcher leider nicht immer Gutes herausbringt. Deswegen ist gerade bei den Vokabeln ein kleines bisschen Vorsicht geboten und man sollte auch daran denken, dass Kanji meist mehrere Bedeutungen haben, hier aber immer nur jeweils eine abgefragt wird.

Wenn man dann keine Lust mehr hat zu üben, kann man sich im Menüpunkt „Explore“ interessante Berichte über Japan und seine Städte durchlesen. Dort findet man eine Menge Unterpunkte über Sehenswürdigkeiten und so weiter.

Wissen

Zugegeben, die App ist vielleicht nicht die Beste, die man sich vorstellen kann, aber gerade für zwischendurch oder eben zum Üben der Kana doch irgendwie nützlich und kosten tut sie auch nichts.

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Selbstdisziplin

30 Dez

Davon braucht man ganz viel, wenn man eine neue Sprache lernt, vor allem dann, wenn es sich um ein Selbststudium handelt. Meine Selbstdisziplin ist momentan.. verschwunden. Eigentlich wollte ich mich täglich mindestens eine halbe Stunde mit japanisch beschäftigen, aber ich habe ewig nichts mehr gemacht 😦 Da bekomme ich gleich wieder ein schlechtes Gewissen..Dafür beschäftige ich mich täglich mit anderen Dingen, die auch etwas mit Japan zu tun haben (immerhin etwas):Ich höre fast täglich japanische Musik, schaue an und zu mal auf YouTube Kochvideos, auch mal Anime und Dramen oder Videos über Japans Traditionen/Kultur, beschäftige mich mit Origami etc. Das ist das Mindeste. Damit ich Hiragana/Katakana nicht verlerne lese ich mir kurze Texte durch, die mit diesen geschrieben sind oder schreibe mir alle Tabellen aus dem Kopf auf ein Blatt.

Naja, nun habe ich einen Vorsatz für das neue Jahr: JEDEN TAG LERNEN! Ich werd‘ mich bemühen.

Hiragana (Teil 2 – gebrochene Laute)

10 Nov

Viele Silben, die ein „i“ enthalten, kann man in ihrer Aussprache noch einmal ändern. Man hängt an sie einfach ein kleines や, ゆ oder よ ran und schon hat man gebrochene Laute (拗音 You On). Welche Konsonanten das betrifft, kann man meiner Tabelle entnehmen.

ya

yu

yo

K

G

きゃ

ぎゃ

きゅ

ぎゅ

きょ

ぎょ

S

.

Z

しゃ

sha

じゃ

ja

しゅ

shu

じゅ

ju

しょ

sho

じょ

jo

T


D

ちゃ

cha

ぢゃ

ja

ちゅ

chu

ぢゅ

ju

ちょ

cho

ぢょ

jo

N

にゃ

にゅ

にょ

H

B
P

ひゃ

びゃ
ぴゃ

ひゅ

びゅ
ぴゅ

ひょ

びょ
ぴょ

M

みゃ

みゅ

みょ

R

りゃ

りゅ

りょ

Man macht also z.B. aus き (ki) ein kya, kyu und/oder kyo. Gesprochen wird das wieder wie geschrieben, einfach Konsonant + ya/yu/yo (Ausnahmen sind wieder gekennzeichnet).

Hiragana (Teil 1 – gerade Laute)

9 Nov

Mit der Hiragana-Silbenschrift sollte man beginnen. Am Anfang scheinen es so viele ähnliche Zeichen zu sein, dass man sich fragt, wie man sich die denn alle merken soll. Zumindest gin es mir so. Eigentlich ist es gar nicht so schwer, man muss nur üben, üben, üben und immer wieder wiederholen. Hier mal die Tabelle der geraden Laute (直音 Choku On), auch wenn man schon etliche im Net findet 😀

a

i

u

e

o

k

s

shi

t

chi

tsu

n

h

fu

m

y

r

w

n

Bei einigen Hiragana kann man den geraden Laut zum getrübten Laut (濁音 Daku On) oder halbgetrübten Laut (半濁音 Handaku On – dazu zählen nur P-Silben) ändern. Dafür werden einfach sogenannte Nigori-ten rangehängt. Diese sehen aus wie Anführungszeichen: „. Das H lässt sich gleich zwei Mal verändern, durch Nigori-ten in einen B-Laut und durch einen kleinen Kreis (°) (der im Uhrzeigersinn gezeichnet wird, dessen Namen ich aber nicht kenne…) in einen P-Laut.

a

i

u

e

o

K → G

S → Z

ji

T → D

ji

zu

H → B
H → P






Es ist wichtig Hiragana und alle anderen japanischen Zeichen richtig zu schreiben, wobei die Strichreihenfolge eine große, wichtige Rolle spielt. Deswegen sollte man sich wirklich die Zeit nehmen, das Schreiben richtig zu üben und zwar in der Strichreihenfolge, wie vorgeschrieben. Zudem sollte man die Reihenfolge der Konsonanten einhalten und nicht irgendwie kreuz und quer lernen, denn in dieser Reihenfolge sind wohl auch Wörter in Wörterbüchern geordnet.

Bei der Aussprache sind ein paar Dinge zu beachten. Die Konsonanten werden i.d.R. gesprochen, wie im Deutschen auch (Ausnahmen habe ich in den Tabellen vermerkt). Aber hier noch einige Hinweise:

  • Das G: Anfang des Wortes hart, als Partikel eher nasal gesprochen
  • Das R: eine Mischung aus R und L, aber eher Richtung L sprechen
  • Das U: ist oft kaum zu hören …
  • Lange Vokale (ああ, いい, うう, ええ/えう, おお/おう) werden ca. doppelt so lang gesprochen, wie kurze (normale)
  • は und へ werden, wenn sie als Partikel benutzt werden, nicht ha und he, sondern wa und e ausgesprochen
  • を wird, wenn es als partikel genutzt wird, nicht wo, sondern o gesprochen

Japanisches Schriftsystem

25 Okt

Das japanische Schriftsystem setzt sich aus verschiedenen „Teilen“ zusammen: Kanji, Hiragana und Katakana. Aber auch lateinische Buchstaben und arabische Zahlen sind in Japan wieder zu finden.

  • Kanji sind zum größten Teil aus China übernommen worden und werden für bedeutungstragende Wörter/Wortstämme verwendet. Dies können Nomen, Adjektive und Verben sein. Es gibt tausende Kanji, im täglichen Alltag sind davon aber „nur“ 1.945 gebräuchlich. Diese werden Jôyô-Kanji genannt.
  • Hiragana (Silbenschrift) nutzt man für Wörter, für die keine Kanji (mehr) genutzt werden und für Partikel, Hilfsverben etc.
  • Ausländische Eigennamen, Tiernamen (und deren Tierlaute auch oft), Pflanzennamen und andere Fremdwörter werden in Katakana (ebenfalls Silbenschrift) geschrieben.
  • Romaji wird oft für z.B. Ortsnamen auf Schildern verwendet, damit sich vor allem die Touristen orientieren können. Für japanische Wörter gibt es keine fest geregelte Romaji-Schreibung. Die einen schreiben lange Vokale, hier das O, „ou“, die anderen „ō„.
In Japan werden diese Kana alle vermischt. Ohne die Kanji, könnte man zwar auch schreiben, aber verstehen eher nicht. Immerhin gibt es in Japan viele Wörter, die ähnlich oder gar gleich klingen, aber etwas komplett anderes bedeuten. Genau das wird durch die Kanji klar, je nach Bedeutung des Wortes wird eben das jeweilige Kanji verwendet. Zu einem Kanji wird oft auch die Lesung in Hiragana angegeben (wird als Furigana bezeichnet).
Beim Japanischlernen sollte man schnell von Romaji zu Kana wechseln, d.h. man sollte Hiragana lernen, dann Katakana und danach oder nebenbei Kanji.