Tag Archives: Japan

Uniqlo jetzt in Berlin

2 Mai

Eigentlich ist es schon wieder fast veraltet, aber ich mag trotzdem berichten. Und zwar war ich am 11.4. bei der Eröffnung des ersten UNIQLO (ユニクロ; von Unique Clothes) in Deutschland dabei und habe das natürlich festgehalten.

Erster Eindruck: Viel Kleidung, viele Besucher, viele (kundenfreundliche) Mitarbeiter.. Gute Musik. Ich war überwältigt.

Bei UNIQLO gibt es Damen-, Herren- und Kindermode verteilt auf drei Etagen. Die Kleidung ist modisch, schick und sieht qualitativ sehr hochwertig aus – Preis-Leistungsverhältnis scheint zu stimmen.

Die Mitarbeiter sind hilfsbereit und freundlich. Es wurde keine Mühe gescheut etliche weitere Kollegen zu fragen, als ich nach einem T-Shirt gefragt habe, welches gan oben hing und in den Regalen nicht mehr verfügbar war. Wo wir auch schon bei den riesigen und hohen Regalen wären. Die Kleidung findet man nämlich nicht nur an den Kleiderständern hängend, sondern auch gestapelt und aufgehängt bis zur Decke. Dabei war am Eindrucksvollsten die Ecke mit bedruckten T-Shirts, welche sozusagen  vom Boden der untersten bis zur Decke der obersten Etage reichte.

Wie gesagt, das, was mir besonders gut gefallen hat, war leider gaaaaanz oben, aber da ich beim Gewinnspiel sowieso eine UIP (UNIQLO Important Person) Card gewonnen habe, werde ich die Prozente dieser Karte das nächste Mal gleich für das Shirt verwenden. Aber erstmal habe ich mir ein anderes ausgesucht und wurde an der Kasse mehr als freundlich abgerechnet.

Beim Rausgehen gab es ein kleines Geschenk: Ein sehr stabiler Beutel mit UNIQLO Aufschrift. Ich glaube,über den habe ich mich mehr gefreut, als über mein Shirt..

Auf jeden Fall kann ich nur empfehlen mal vorbeizuschauen. Zu finden ist er in der Tauentzienstraße 7b/c, 10789 Berlin.

Öffnungszeiten:
Mo-Sa 10.00 – 20.00 Uhr

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Meine erste Bento-Box ist da!

2 Apr

Vor ein paar Tagen kam meine Bestellung aus Japan endlich an! Ich wollte nun endlich richtg mit dem Anfertigen von Bentos anfangen und habe deswegen einige Stunden in einigen Nächten damit verbracht auf eBay Boxen an zu schauen. Da es meine erste ist, sollte sie nämlch nicht all zu teuer sein. Jedenfalls habe ich dann dieses tolle Set von Glit & Brillia gefunden (bevor die Frage aufkommt: es hat etwa 18€ gekostet + 7€ Versand aus Japan).

Set

Set

Dabei ist die Box mit zwei Etagen und einem Band, das sie zusammenhält, Besteck, eine Onigiri-Box, eine Flasche und eine kleine Tasche und das alles in einem schönen Magenta. Zusätzlich enthalten sind Sushigras zur Trennung der Nahrung und ein Soßenfläschen in Fischform.

Flasche

Die Flasche sieht unter dem Deckel, den man als Becher verwenden kann, aus wie eine Sportflasche und lässt sich ziemlich fest verschließen. Hoffentlich hält das auch so, wie es wirkt.

Box

Die Bento-Box besteht wie gesagt aus zwei Etagen und zusätzlich passt oben auch das Besteck rein, sodass man es nicht einzeln mittragen muss. Zwischen den Etagen ist eine Abtrennung, die wie ein Deckel auf dem unteren Schälchen liegt. Damit nichts auseinander fällt, zieht man das elastische Band rüber und dann sitzt alles fest.

Die Box umfasst insgesamt 500 ml und ist 15 x 8 x 8 cm groß. Ja, das ist echt klein und obwohl ich vorher schon wusste, dass das für eine Bento-Box normal ist, habe ich trotzdem einen ordentlichen Schrecken bekommen. Sie muss aber auch so klein sein, da alles sehr eng zusammenliegen und nichts herumfliegen soll. Zudem entsprechen 500ml, sofern man die Box richtig befüllt, etwa 500 Kalorien, was für eine Zwischenmahlzeit vollkommen ausreichend ist (und in die Onigiri-Box passt schließlich auch noch was rein).

Besteck

Stäbchen

Das Besteck dieses Sets ist dementsprechend auch sehr klein, aber ich finde es toll, dass die Plastikstäbchen an der Spitze rau sind, so hat man zumindest etwas „Grip“. So, wie die kleinen Stäbchen aus dem Bentoshop, über die Momo von Hibiskus Art imletzten Gastbeitrag berichtet hat.

Was mir aber bisher als einziger Mangel auffiel, war der Gestank nach billigem Plastik. Also bevor ich da Lebensmittel reintue, wird alles gründlich gesäubert!

Gute Freunde..

27 Nov

.. Wissen worauf du am meisten stehst! Jaaa jaaa, auch dieses Jahr zum Geburtstag überraschte man mich positiv. Ich bin kein Mensch, der unbedingt Geschenke bekommen möchte, dennoch freue ich mich sehr, wenn ich sehe, dass man sich Gedanken gemacht hat. Dass ich Japan liebe, scheint bei jedem angekommen zu sein und ich war „baff“.

kette

Angefangen bei dieser wunderschönen Kette von meinem Freund („Ich liebe dich“ auf japanisch), die ich täglich trage und mir einbilde, jeder würde verstehen, was da steht. Natürlich ist dem nicht so und das macht sie, den Blicken zu urteilen, für andere scheinbar umso attraktiver. Mein ganz besonderes Geheimnis! …

Totoro

.. über niedlich frechen und irgendwie doch sexy Strumpfhosen mit Totoro-Motiv..

.. und köstlichem Mochikuchen ..

Rilakkuma

.. diesem niedlichen Rilakkuma mit seinem Spiegelei-Toast..

sushi
Sushi

..und einem schönen Sushiset, bestehend aus Stäbchen, -halter, kleinem Rezeptbuch, Bambusmatte, Sushireis und Noriblättern..

Reiskocher

.. bis zu diesem Reiskocher! (Den ich immer noch nicht ausprobiert habe, ich sollte mich was schämen..)
Nun denn, was soll ich sagen.. Dem Sushi steht nichts mehr im Weg, dem Bento wohl auch nicht mehr. Ich bin sooo gespannt, wie der Reis, vor allem der Sushireis, aus dem Reiskocher schmecken wird. Ich werde berichten!

Und an der Stelle noch einmal ein großes Danke an alle Freunde, nicht nur denen, die ich hier indirekt genannt habe, sondern auch all jenen, die diesen Beitrag wohl nie lesen werden, aber mir meinen Geburtstag so bereichert haben!

Japanologie-Studium

18 Nov

Ohje, da habe ich meinen Blog doch ernsthaft .. vergessen! Naja nicht ganz, ich habe einfach kaum Zeit.. Aber tolle Neuigkeiten!

Im Oktober habe ich mit meinem Studium begonnen. Und zwaaaaaar studiere ich „Japanstudien“, besser bekannt als „Japanologie“ und ich bin (noch?) sehr glücklich damit. Man beschäftigt sich in diesem Studium vor allem mit der Sprache, aber auch mit der Kultur/Literatur, sowie Geschichte/Politik Japans.
Ich habe insgesamt 8 Stunden japanisch die Woche, was sehr viel ist. Es geht auch sehr flott voran, d.h. wir machen eine Lektion des Buches pro Woche. Im Selbststudium war ich nicht mal annähernd so schnell! Vor allem das Lernen der Kanji klappte im Selbststudium nicht, jetzt ist das ein Muss. Jeden Montag wird nämlich ein Test über die Kanji der letzten Lektion abgefragt (später auch Vokabeln/Grammatik) und von Lektion zu Lektion sind mal mehr, mal weniger zu lernen – aber so 20-30 sind es oft schon. Man sieht, alleine mit der Sprache ist man gut beschäftigt, da man zuhause viel nach- und vorzubereiten hat und wirklich jede Menge lernen muss. Naja, die ersten vier Tests habe ich nun ziemlich erfolgreich bestanden und bin darauf natürlich stolz.. Mal sehen, wie lange das noch so gut geht 😉

Ich denke, ich werde öfter versuchen hier zu berichten. Leider ist das zeitlich echt nicht leicht, aber vielleicht schaffe ich es endlich mal und es bleibt nicht bei einem leeren Versprechen 🙂

[iPhone App] „Japan-Radio“

17 Apr

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Ich muss ja zugeben, als ich diese App zum ersten Mal sah, habe ich mich gefragt, ob und wie das wirklich funktionieren soll und dachte mir, dass da wahrscheinlich dauernd Verbindungsfehler auftreten würden, da es ja über das Internet läuft. Aber.. Nein, nein! Ich bin begeistert. Diese App beinhaltet viele Radiosender, die zwar nicht unbedingt wirklich in Japan ihren festen Platz haben, aber zumindest japanische Musik spielen. Von Anime bis 70-90’s JPop. Gut, einige Sender funktionieren ab und zu nicht, aber man hat genug Alternativen zur Hand.

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Wenn verfügbar, wird sogar ein Youtube-Video angezeigt, auf das man bei Interesse gerne klicken darf, um sich den Soundtrack auch so anhören und merken zu können. Weiterhin kann man auch aufnehmen, was gerade gespielt wird und sich das später nochmal anhören.

Die App ist ziemlich schlicht und einfach gehalten und enthält dennoch alles Wichtige. Für mich ist sie ein täglicher Begleiter geworden, weshalb ich sie nur empfehlen kann! Ein Muss für jeden, der gerne japanische Musik hört (ohne lästige Werbung) und auf der Suche, nach weiteren tollen Liedern ist.

Übrigens: Jaaa, ich habe wieder lange nichts gebloggt, aber ich habe noch tolles zu berichten. War wieder einkaufen und habe wieder Essen gemacht, beliebtes Essen! 🙂

[iPhone App] „Japanese please!“

20 Jan

Da ich in den letzten Tagen viel auf der Suche nach brauchbaren Apps war, leider bisher zwar – was Japan(isch) angeht – nur eine ausprobiert habe, möchte ich diese zumindest schon mal vorstellen. Sie ist zwar auf englisch, aber das soll uns nicht stören.

Japanese please!

In dieser App lässt es sich zum einen gut herumstöbern und lesen, zum anderen kann man damit prima Kana üben!

Im Menüpunkt „Practice“ kann man zwischen Hiragana, Katakana und Kanji wählen und sich dort jeweils verschiedene Vokabeln anschauen oder mit einem kleinen Spiel die Bedeutung/Lesung der Zeichen üben. Man muss so schnell wie möglich auf das gesuchte Zeichen drücken um in einem bestimmten Zeitraum möglichst viele Punkte zu sammeln und den eigenen Highscore zu knacken.

Üben

Allerdings muss ich hierzu sagen, dass der Hersteller der App als Quellen nicht nur Wikipedia, sondern auch den Google-Übersetzer verwenet hat, welcher leider nicht immer Gutes herausbringt. Deswegen ist gerade bei den Vokabeln ein kleines bisschen Vorsicht geboten und man sollte auch daran denken, dass Kanji meist mehrere Bedeutungen haben, hier aber immer nur jeweils eine abgefragt wird.

Wenn man dann keine Lust mehr hat zu üben, kann man sich im Menüpunkt „Explore“ interessante Berichte über Japan und seine Städte durchlesen. Dort findet man eine Menge Unterpunkte über Sehenswürdigkeiten und so weiter.

Wissen

Zugegeben, die App ist vielleicht nicht die Beste, die man sich vorstellen kann, aber gerade für zwischendurch oder eben zum Üben der Kana doch irgendwie nützlich und kosten tut sie auch nichts.

Die ersten Bentos

25 Sep

Bentos sind japanische „Lunchpakete“ oder sagen wir.. Komplette, vollwertige Gerichte kompakt verpackt für unterwegs. Meist wird das Essen vom Vortag verwendet, manchmal auch etwas dazu gekocht oder etwas komplett neues hergerichtet. Dabei gilt, dass die Mahlzeit möglichst bunt sein soll, sprich den Bedarf an Vitaminen, Kalorien etc. wie das herkömmliche Mittagessen zuhause decken soll.. Die Bentoboxen selbst fallen recht klein aus, was aber daran liegt, dass die Mahlzeit in die Box „gequetscht“ wird. Ja, wirklich gequetscht.. Mit Hilfe von Raumtrennern, Muffinförmchen etc, wird die ganze Box mit den verschiedensten Sachen befüllt, bis oben zum Rand. Das ist irgendwo auch wichtig, denn sonst würde ja unterwegs alles herumfliegen. Bentoboxen bestehen meist aus mehreren Boxen, die übereinander gestapelt sind. Sie sind sehr dicht, sodass man sich keine großen Sorgen machen muss, dass etwas ausläuft.

Allerdings finde ich es für den Anfang zu teuer, sich originale Bentoboxen und das ganze Bentozubehör anzuschaffen, deswegen habe ich es erstmal mit einer normalen Frischhaltedose probiert.

Bento 1

Hier Klebreis, Salat im Salatblatt (wie gesagt, besitze kein Bentozubehör wie Raumtrenner, Förmchen etc.) und Nüsse.

Bento 2

Reisnudeln, wieder Salat und Frühlingsrollen. Das in dem Löffelchen ist Maggi Würze. Normalerweise werden Soßen in kleine Saucenfläschchen gefüllt und mit dem Bento mitgenommen. Dazu eignen sich super die Sojaflaschen vom Sushi, aber es gibt auch extra welche für Bentos zu kaufen.
Die durchsichtigen Stäbchen sind neu, sie wurden mir von Ikea mitgebracht.. Ich glaube 4 Paar waren in der Packung. Sind super leicht und schick, allerdings ist das Plastik auch ziemlich rutschig, zumindest, wenn man z.B. Gurke aufnehmen möchte.
Mal sehen, ob ich mir vielleicht doch eine schöne Bentodose anschaffe und entsprechendes Zubehör. Denn so sieht es schon irgendwie mickrig aus und überhaupt nicht so, wie auf den ganzen schönen Fotos, die ich gesehen habe. Aber es erfüllt seinen Zweck 😉

Kanji 日 (Sonne, Tag)

3 Mrz

Kanji:

ON: NICHI (ニチ), NI (ニ), JITSU (ジツ)

kun: hi (ひ), -bi (-び), -ka (-か)

Bedeutung: Sonne, Tag

Kanji Sonne

Beispiele: folgen nach näherer Betrachtung weiterer Kanji