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Origami (Brief-)Umschlag Anleitung

4 Apr

Nach sooo langer Zeit habe ich mich mal hingesetzt und wieder eine kleine Anleitung zusammengestellt. Diesmal ist es wirklich etwas sehr, sehr einfaches, was in 5 Minuten fertig ist: Ein Briefumschlag!

Umschlag

Legt das Papier mit der farbigen Seite nach unten vor euch und klappt es genau in der Mitte zu, sodass ein Dreieck vor euch liegt.

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Nun wird dieses Dreieck an der langen Seite gedrittelt, entweder mit Lineal nach Maß oder mit diesem Trick: nehmt das Dreieck so in die Hand, dass die lange Seite  euch anschaut. Die linke Spitze klappt ihr nach unten, die rechte nach oben (oder umgekehrt, wenn euch das lieber ist) und schiebt das ein wenig hin und her, bis beide Spitzen am jeweils äußeren Rand liegen und wenn das geschehen ist, haltet ihr mit der einen Hand die Spitze an ihrer Position, während die andere den Knick nun festdrückt. Wichtig ist, dass die Spitzen sauber am unteren Rand liegen.

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Die Eine Sete wird nun von hinten nach vorne geklappt, damit die „Flügel“ aufeinander liegen. Der obere „Flügel“ wird Vertikal halbiert, indem man seine Spitze zum äußeren Rand in die Ecke führt und gut festdrückt.

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Danach stellt man diesen Teil auf und geht mit dem Finger zwischen die beiden Papierschichten und drückt diese auseinander. Nun muss man eigentlich nur von vorne raufdrücken, ganz vorsichtig, damit die beiden Spitzen sich treffen und schon entsteht eine schöne Raute.

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Jetzt muss man nur noch die Spitze ganz oben vom anfänglchen Dreieck zur unteren Spitze der eben erstellten Raute führen und festdrücken. Danach kann man diese in die Raute reinstecken, denn so hält der Umschlag sich zusammen.

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Die kleine Botschaft oder den Brief kann man nun in den Umschlag stecken  oder, was ich persönlich lieber mag, die Nachricht einfach direkt auf der Innenseite des Umschlags notieren.

ende

Mein Papier ist leider nicht zu 100% quadratisch, weswegen es sich mit der Zeit immer mehr verschiebt und das sieht man leider. Wird Zeit für neues…

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Kraniche 61 bis 72

24 Feb

Ich war zu faul mir was zu überlegen, deswegen sind die Fotos diesmal so lieblos geworden.. Die Kraniche sind alle aus dem mit Copicmarkern bemaltem Papier und sind an einigen Stellen schon eingerissen, weil das Papier eben so hart wurde durch die Copics.

61-66

67-71

72

Origami Schnecke Anleitung

7 Feb

Eine kleine Schneckenanleitung für die liebe Karin mit ihren lieben Schneckchen 🙂

Es ist vielleicht nicht die allerschönste und naturgetreueste, aber dafür eine putzige, sehr leicht zu faltende Schnecke. Vielleicht gefällt sie dir ja, Karin (es gibt noch etliche weitere (natürlichere) Varianten, keine Sorge!). 🙂

Gebraucht wird ein quadratisches Blatt Papier, welches mindestens eine farbige Seite hat, damit sich das Häuschen vom Körper unterscheidet. Man legt es so vor sich, dass die farbige Seite, die man als Haus haben möchte, unten liegt und faltet das Blatt diagonal in beide Richtungen, sodass ein Kreuz zu sehen ist, wenn man das Blatt wieder aufklappt.

Zwei gegenüberliegende Ecken werden zum Mittelpunkt gefaltet, das Ergebnis so ind er Mitte geknickt, dass die ungefalteten Spitzen aufeinander liegen. Das Ergebnis wiederum wir noch einmal in der Mitte gefaltet, einfach an der vorher schon entsandenen Faltlinie. Spätestens jetzt sollte man das Papier so vor sich legen, dass die Spitze nach unten zeigt.

Die eine Hälfte des Papiers steht nun nach oben ab, diese öffnet man und klappt den farbigen Teil runter, wodurch man eine Raute (oder ein stehendes Quadrat :P) erhält.

Das ganze einmal umdrehen und wiederholen. Hat man die zweite Hälfte ebenfalls runter geklappt, blättert man eine Seite der Raute wie eine Buchseite um, sodass man eine einfarbige Fläche vor sich liegen hat (auf der unten liegenden Seite wiederholen).

Die obere Spitze ist geschlossen, die untere offen. Die jeweils unten links und rechts liegenden Kanten werden zur Mittelsenkrechten gefaltet, wobei sie neben der Linie entlang laufen sollten und nicht komplett drauf, das auch wieder auf der unten liegenden Seite wiederholen). Jetzt werden jeweils die oben liegenden Hälften zusammen geklappt und die unten liegenden.

Die weißen Spitzen muss man, wie auf den Bildern zu sehen, nach oben knicken. Am besten erstmal komplett nach oben, ohne großartig drauf rumzudrücken, damit keine bleibenden Kanten entstehen, und dann langsam in die gewünschte Position ziehen. Das muss adnn natürlich mit Druck gefestigt werden.

Nun kann man sich eine Seite für den Kopf aussuchen und macht dort, mittig an der oberen Kante entlang, einen kleinen Schnitt. So erhält man zwei Fühler, die man jetzt nur noch nach hinten-oben falten muss.

Sollte man, bzw. du Karin, etwas nicht verstehen, ruhig fragen.. Erklären wie etwas geht ist viel schwerer, als es einfach zu zeigen 😀 Aber ich denke, dass man -trotz der schlechten Bildqualität (mein gutes Handy hat uns leider verlassen..) – den Bildern einige Schritte auch so entnehmen kann.

Copic

7 Jan

Durch Zufall bin ich an einige Copic Marker gelangt (wären fast im Müll gelandet..). Ich habe sie vorher schon in einem Laden gesehen und dachte mir: „Wer gibt denn bitte 70€ oder mehr für ein paar Filzer aus?!“, deswegen konnte ich meinen Augen kaum glauben, als ich die Tüte mit den Stiften in die Hand gedrückt bekommen habe. (Pro Marker zahlt man im Schnitt an die 4€, es gibt 300+ versch. Farben)

Copic Marker

Copics sind qualitativ sehr hochwertige Marker aus Japan (Copic: コピック, Kopikku). Es gibt verschiedene Stifte: die normalen Marker, Sketch, Ciao und Wide. Bei meinen handelt es sich um Copic Marker. Diese (und die Marker/Ciao) haben zwei Spitzen, eine breite und eine dünne. Copics sind nachfüllbar (Various Ink).

Copic Stift mit beiden Spitzen

Das Besondere an ihnen ist, dass die Farbe alkoholbasierend ist und sofort nach dem Malen trocknet und zwar sehr gleichmäßig! Es gibt von jeder Farbe etliche Abstufungen, weshalb man Farbverläufe ganz leicht hinbekommt. Malt man eine Fläche zügig genug aus, sieht das Ergebnis aus, wie gedruckt.

Malvorschau

Verwendet werden sie in vielen Bereichen, vor allem aber zum Malen von Mangas.. Ich selber kann keine Mangafiguren malen und auch sonst zeichne ich lieber, als etwas zu colorieren. Ich denke, ich werde die Stifte nutzen, um mein Papier für Origamifiguren zu gestalten. Aber ich habe Angst die Stifte zu leeren, denn dann habe ich eben keine mehr ^^ Wer aber wirklich schöne Bilder mit ihnen malen möchte, sollte sich nicht blutendes Papier zulegen, umd as Beste aus den Stiften heraus zu holen (spezielles Papier für die Stifte oder Layout-Papier).

Origamipapier

21 Nov

Zum Falten eignet sich eigentlich fast jedes Papier, wenn nicht sogar jedes.. Das einzige, was man beachten sollte ist, dass sich kleine Figuren schwer mit dickem und große Figuren schwer mit sehr dünnem Papier falten lassen. Ist das Papier zu dick, wird die Figur meist unsauber und riegndwie.. „klumpig“; Ist es zu dünn, reißt es schnell. Sollte man also mit z.B. Zeitung arbeiten wollen, am besten kleine Vierecke ausschneiden oder mehrere Lagen verwenden..

Ich selbst nehme alles, was halt so rumliegt. 🙂 DIN A4/A5 Blätter, bei denen man nur einen gewissen Rand abreißen muss, aus dem man dann weitere Quadrate machen kann, Notizzettel in verschiedenen Größen (haben meist schon die richtige Form), Bon Bon Papier (guckst du hier) usw.

Papier

Vor allem zum Üben empfehle ich altes Papier zu recyclen. (Anfangs noch größere) Notizzettel, die man nicht mehr braucht oder sonstiges Papier, dass man wegwerfen könnte eignet sich bestens dafür. Wenn nur eine Seite beschrieben ist, macht das z.B. bei den Kranichen nichts, denn die faltet man so, dass man nur eine Seite sieht. Und selbst wenn man irgendwas sehen sollte, oft verleiht es dem Werk etwas interessantes. Deswegen male ich manchmal meine Zettel an.. Irgendwelche Muster mit irgendwelchen Farben (siehe oben und diesen Artikel). Wenn ich Kraniche komplett in einer Farbe haben möchte, greife ich zu meinem Origamipapier, dass ich zum Geburtstag vor Jaaaaaahren mal bekommen habe.

Papierset

Manche Origamifiguren werden so gefaltet, dass man beide Seiten des Blattes sieht, das sieht dann oft echt gut aus, wenn beide Seiten des Papiers unterschiedliche Farben haben (Je nach Figur). (Die Bilder auf der Packung sind aber nicht realitätsgetreu… So bunt geht nur, wenn man das Papier entsprechend bunt anmalt ;))